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Europa sucht aufgrund von Bedenken hinsichtlich der digitalen Souveränität und nationaler Sicherheitsrisiken zunehmend nach Alternativen zu US-amerikanischen Technologieprodukten in den Bereichen Cloud-Dienste, Messaging und Software. Regierungen und Experten drängen auf europäische Lösungen, beispielsweise durch Initiativen wie den Ersatz von Microsoft-Produkten durch Open-Source-Software in öffentlichen Verwaltungen. Zwar gibt es europäische Alternativen, doch gehören höhere Kosten und geringerer Komfort zu den Herausforderungen. Die Debatte spiegelt die wachsenden geopolitischen Spannungen und die Besorgnis über die übermäßige Abhängigkeit von US-amerikanischen Technologieriesen bei kritischen Infrastrukturen wider.
Amazon Web Services baut im Rahmen einer Initiative zur Schaffung einer „europäischen souveränen Cloud“ neue Rechenzentren in Brandenburg, um die digitale Abhängigkeit Europas von den USA zu verringern. Das Projekt umfasst Investitionen in Höhe von 7,8 Milliarden Euro und zielt darauf ab, eine Cloud-Infrastruktur zu schaffen, die von Europäern unter europäischer Aufsicht betrieben wird. Experten erkennen zwar an, dass dies die digitale Souveränität verbessert, weisen jedoch darauf hin, dass eine vollständige Unabhängigkeit von den US-Technologiegiganten aufgrund ihrer technologischen und wirtschaftlichen Dominanz nach wie vor unrealistisch ist.